Evaluation an unserer Schule und das Ergebniss

Wir die Elternvertreter möchten dem gesamten Schulteam einen großes Lob und einen Dank aussprechen für diese klasse Bewertung des externen Evaluations-Teams. Besser gehts wohl nicht. In dieser Schule ist das Kind in super Händen.
Hier eine kleine Info über die Evaluation.

Warum externe Evaluation?
Externe Evaluation soll den Schulen dabei helfen, die Wirksamkeit ihrer Arbeit besser einzuschätzen, ihre Stärken ebenso zu erkennen wie ihre Schwächen.

Sie dient nicht der Beurteilung oder der Kontrolle von Personen, sondern der Analyse von Bedingungen und der Bewertung von Arbeitsprozessen und Ergebnissen. Der Blick richtet sich also nicht auf die einzelne Lehrkraft, sondern auf die Schule als Organisation.

Externe Evaluation gibt Impulse für die innere Schulentwicklung und hilft Schwerpunkte und Prioritäten in der Arbeit zu setzen.

Für die Schulaufsicht sind die Evaluationsergebnisse Grundlage für eine konstruktive, sachlich zielgerichtete Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen. Sie kann aus den Evaluationsberichten Informationen für ihre Entscheidungen gewinnen, wo und in welcher Weise sie einzelne Schulen ihres Bezirks gezielt unterstützen sollte.

Die Qualitätskriterien definieren, was schulart- und fachübergreifend die Qualität von Schule und Unterricht ausmacht und geben der Qualitätsentwicklung an Bayerns Schulen eine zuverlässige und sichere Orientierung. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sie weit über den Rahmen der externen Evaluation hinauswirken und ein einheitliches Qualitätsverständnis befördern.

Wie wird bewertet?
Die Zusammenschau aller im Verlauf einer externen Evaluation erhobenen Informationen führt abschließend zur Bewertung im Evaluationsbericht.

Sammlung von Vorinformationen
Im Vorfeld der Schulbesuchstage analysiert das Evaluationsteam die Auswertung der Fragebogenerhebung bei Lehrkräften, Schülern und Eltern bzw. Ausbildern in Betrieben (bei Berufsschulen) sowie das von der Schule zugeschickte Schulportfolio, d. h. das ausgefüllte Datenblatt sowie zusätzliche Materialien (z. B. Leitbild, Schulprogramm).

Ergänzung und Systematisierung der Informationen
Während der Schulbesuchstage werden die vorab analysierten Informationen durch den Einsatz weiterer Methoden (Unterrichtsbeobachtung, Interviews) ergänzt und systematisiert. So ergibt sich zunehmend ein immer klarerer Informationsstand über den Grad, in dem Anforderungen erfüllt sind.

Bewertung der Informationen
Aus den verschiedenen Informationen ergeben sich die Bewertungen für die verschiedenen Kriterien der Prozessqualitäten Schule sowie Unterricht und Erziehung. Die Evaluatoren schätzen auf Grundlage der Informationen ein, inwieweit die jeweiligen Anforderungen erfüllt sind, durch die die einzelnen Kriterien definiert sind. Aus dem Grad, in dem die Anforderungen erfüllt sind, ergibt sich die Bewertung eines Kriteriums als Große Stärke, Stärke, Schwäche oder Große Schwäche. Für einen mittleren Ausprägungsgrad wird keine Bewertung vergeben. Die Kriterien sind voneinander unabhängig, so dass die Bewertungen nicht miteinander verrechnet werden können; unter anderem aus diesem Grund ist der Evaluationsbericht für ein Ranking von Schulen ungeeignet. Die Evaluatoren begründen ihre Einschätzungen mit den vorliegenden Daten und geben jeweils mindestens zwei Belege an, die die entsprechenden Informationsquellen benennen.

Bei den Rahmenbedingungen wird einzig der Teilbereich „Materielle und finanzielle Ressourcen“ entweder als förderlich oder einschränkend bewertet. Die anderen Teilbereiche sowie diejenigen der Ergebnisse schulischer Arbeit werden lediglich kurz beschrieben. Diese Beschreibungen sollen der evaluierten Schule bei einer Priorisierung von Zielen für die künftige Arbeit und bei der Suche nach realistischen Lösungsansätzen (vor dem Hintergrund ihrer Bedingungen und Ressourcen) helfen.

Dort, wo die Evaluatoren Handlungsbedarf sehen, können sie Empfehlungen aussprechen. Zu großen Schwächen müssen Empfehlungen gegeben werden.